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Die Alarmierung erfolgt über die Integrierte Leitstelle Rhein-Neckar:
Tel. 112 oder
06203/19222

Einsatzsuche

Menschen werden vermisst. Sie sind nicht am vereinbarten oder gewohnten Aufenthaltsort. Oftmals sind es verwirrte und orientierungslose, an Alzheimer und Demenz erkrankte Personen, suizidal veranlagte Menschen, Kinder, die sich verlaufen haben oder auch Wanderer, die nicht am Zielort angekommen sind.
In solchen Fällen werden wir von der Polizei zum Such-Einsatz angefordert.

Flächensuche

Immer wenn vermutet werden muss, dass sich Personen in hilfloser Lage irgendwo im Gelände befinden, kommen die Flächenhundeteams zum Einsatz.

Flächensuchhunde können in vielen Gebieten eingesetzt werden. Am häufigsten werden jedoch Waldgebiete sowie anderes unübersichtliches, unwegsames Gelände abgesucht.
Bei der Suche durchstöbert der Hund selbstständig und systematisch gemeinsam mit seinem Hundeführer das zugewiesene Suchgebiet. Er ist an seiner Kenndecke als Rettungshund deutlich zu erkennen.
Bei einem Fund zeigt der Hund seinem Hundeführer die Person an und der Hundeführer führt bei Bedarf die sanitätsdienstliche Erstversorgung des Betroffenen durch.

Im Einsatz wird jedes Suchteam von einem Helfer begleitet, der für die Sicherheit des Teams, den Funkverkehr, sowie die Orientierung verantwortlich ist.

Trümmersuche

Als Trümmersuche bezeichnet man die Suche nach verschütteten Menschen z.B. nach Erdbeben oder Explosionen.
Die Trümmerarbeit verlangt von dem Hund große Körperbeherrschung und Konzentration. Er  muss sich dabei auf unangenehmen, wackeligen und oft scharfkantigen Untergründen bewegen und darf sich weder durch Feuer, Rauch, Lärm noch durch andere Gerüche ablenken lassen. Ein Trümmersuchhund muss die menschliche Witterung aus einer Vielzahl anderer Gerüche herausfiltern und Opfer auffinden, die teilweise unter dicken Trümmerschichten begraben sein können. Der Hund zeigt die Stelle durch Verbellen an, an der die Rettungsmannschaft mit der Bergung der Person beginnen soll.

Bei uns durchläuft jeder Hund zunächst die Ausbildung eines Flächensuchhundes und wird dann im Training an die Trümmer gewöhnt. Die praktische Ausbildung findet in Abrissgeländen oder anderen Trümmergeländen statt.

Mantrailer

Wir bilden auch sogenannte Mantrailing-Hunde aus.
Diese können anhand eines Geruchsträgers der vermissten Person (beispielsweise ein Kleidungsstück) die Spur der Person verfolgen, im besten Fall bis zu deren Aufenthaltsort.
Bei der Suche wird der Hund an einer Stelle angesetzt, wo man vermutet, dass sich die vermisste Person aufgehalten hat. Von diesem Punkt aus verfolgt der Mantrailer die Spur dieser Person. Die Verfolgung eines Trails kann schon einmal mehrere Stunden dauern und auch über mehrere Kilometer weit gehen. Da der Mantrailer an der Leine arbeitet, wird er überwiegend in bebauten Gebieten eingesetzt.
Neben dem oben beschriebenen Sucheinsatz kann ein Mantrailer jedoch auch zum Einsatz kommen, wenn großflächige Gebiete abgesucht werden müssen, um die Abgangsrichtung einer Person anzuzeigen. Dort können dann die Flächensuchhunde für weitere Suche angesetzt werden.